Architektur ist gebaute Frequenz
Architektur ist gebaute Frequenz. Es ist der Gedanke der sich ausdehnt und sich im Raum manifestiert. Was wir in einem Gebäude spüren ist Frequenz, Schwingung. Es ist das Energiefeld der Summe aller Gedanken und der Quelle, aus der diese Gedanken entspringen. Kirchen z.B. sind der Versuch, Gott zu erreichen, sie haben Gott als ihre Ausrichtung und sind daher oft hoch schwingende Resonanzkörper die wir als dimensionserweiternd und als kraftspendend wahrnehmen können. Jeder Raum macht etwas mit uns, wir können uns dem nicht entziehen. Räume, die keine klare geistige Ausrichtung haben – und das sind die meisten Räume in denen wir uns im Alltag bewegen – bewirken Chaos und werden als kraftraubend empfunden. Wohnungen, Büros, Schulen werden meist als Funktionsräume behandelt in denen m2, Raumanordnung und Materialien diskutiert werden, nicht jedoch die klare Absicht was in diesen Räumen empfunden werden soll.Jeder Gedanke hat Macht
Jeder Gedanke hat Macht und hat daher eine Wirkung der ich mich nicht entziehen kann. Ein Gebäude, so komplex es auch erscheint, entspringt aus einem einzigen Gedanken. Was soll hier passieren? Daraus entsteht eine Ausrichtung und gemäß dieser richten sich alle anderen Aktionen wie von selbst. „ Hier sollen die Menschen glücklich sein“ genügt, um dieses Energiefeld zu errichten. „Hier soll Heilung passieren“ hat eine völlig andere Botschaft als „Hier entsteht ein Krankenhaus für Herzkranke“…..etc. Selbst wenn ein Gebäude vor Jahrzehnten errichtet wurde, kann durch eine nachträgliche Gestaltung die Ausrichtung neu definiert und somit verändert werden. Büros, in denen Emotionen in den Hintergrund gestellt werden und die Abläufe rein auf Funktionieren reduziert werden, produzieren auch dasselbe Ergebnis für das Unternehmen. Energie lässt sich nicht trennen, sie durchdringt alle Bereiche. Ideen verlassen ihre Quelle nicht, alles was aus dieser Quelle entspringt, bildet sich überall ab: Im Raum, im Layout, in den Mitarbeitern, in den Ideen, in den Produkten, in den Umsätzen, im Ergebnis. Unglaubliches Potenzial geht verloren, wenn ich mich nur auf die sehr begrenzte, materielle Ebene konzentriere. Ich kann Mitarbeiter trainieren was ich will, wenn der Raum die Energie nicht mitträgt und demotivierend ist. Die Kommunikation, Kreativität und Inspiration zu fördern sind die Basisausrichtung bei der Gestaltung von Arbeitsräumen. Arbeiten aus der Freude heraus anstelle unter Druck bringt für das ganze Unternehmen mehr Energie und ein positiveres Ergebnis.
Welche Gedanken wähle ich?
Es gibt nur zwei Quellen, aus denen ich meine Gedanken schöpfen kann: Die Angst oder die Liebe. Aus jeder der beiden entspringt eine andere Welt mit einem komplett anderen Ergebnis. Die Frage lautet daher: Was will ich? Will ich leiden oder will ich glücklich sein? Die Antwort dürfte eindeutig sein. Dieser Ausgangspunkt genügt um alle folgenden Schöpfungen diesem Willen unterzuordnen.
Meine Aufgabe
Meine Aufgabe als Architektin sehe ich daher nicht nur im Planen, Aussuchen von Materialien und Anordnung von Gegenständen etc. sondern um die Beibehaltung der geistigen Ausrichtung für das Projekt und den Kunden. Oft ist es schwierig im Baualltag für den Auftraggeber den Geist klar zu behalten, da emotionale und finanzielle Konflikte reichlich Ablenkung bieten. Die Heilung meines Geistes ist daher oberste Priorität bei meiner Arbeit, das ständige Gewahr sein meiner Gedanken und die permanente Ausrichtung auf die Freude und den Frieden. Heilen ist glücklich machen.
Entwurfskriterien